Der Blaster sieht unspektakulär aus, ist aber unter den mechanisch betriebenen Blastern der mit der wahrscheinlich höchsten Schussfrequenz: Durch den Pumpgriff ist via „Slamfire“ (Beim Spannen des Blasters den Abzug gedrückt halten; mit jedem Zug des Spannhebels löst sich dabei ein Schuss) die Taktrate der abgegebenen Darts nur durch die Kraft im eigenen Arm limitiert. Die Mechanik fügt sich jedem noch so manischen Slamfiregepumpe klaglos – eine weitere Stärke, die man auf den ersten Blick dem Blaster nicht ansehen kann und nur durch stetige Benutzung auffällt. An der Rampage wollten Trommelmagazine durch die seitliche Anbringung nicht wirklich ihren Dienst tun – in der Alpha Trooper, aus der heraus sie Richtung Boden ragen, funktionieren die 25er-Trommeln hingegen problemlos. Hasbro hätte sich zwar keinen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn sie vielleicht noch eine Schulterstütze beigelegt hätten, aber so kann man sich deren Fehlen eventuell mit deren Kompaktheit schönreden, die hohe Manövrierbarkeit auch in engen Räumen sicherstellt. :-)Die Reichweiten, die man mit der Trooper erreicht, sind auf demselben Niveau wie alle anderen N-Strike Elite-Blaster auch. Die Genauigkeit ist zufriedenstellend, leicht überdurchschnittlich würde ich sagen, aber das ist subjektiv – Nerf-Blaster sind Spielzeuge und keine Präzisionswerkzeuge, entsprechend streut die Qualität wohl zwischen den einzelnen Blastern, wie bei anderen Nerf-Modellen nunmal auch. Wichtig ist, dass sie bei korrekter Benutzung nicht verklemmt, und diese Benutzung so unkompliziert und unkapriziös („Nur brandneue Darts! Nur saubere Darts! Nur Darts, die bei Vollmond eine Gutenachtgeschichte vorgelesen bekommen haben!“ etc.) wie nur möglich ist, ohne dabei den Spaß zu beeinträchtigen. Und da liefert die Alpha Trooper ein Gesamtpaket, an dem ich absolut nichts auszusetzen habe. Ein fantastischer Blaster, der einem nur noch mehr ans Herz wächst mit der Zeit.





